NEUROÄSTHETIK

...als Schlüssel in der Gestaltung & Entwicklung

von strategischen, ästhetischen und umsatzfördernden

Retail-, Interior- und Markenkonzepten

Wenn Design eine neurobiologische und damit entscheidungsbeeinflussende Funktion gewinnt.

An was erinnern wir uns?

Was lenkt unsere Aufmerksamkeit?

Was steuert unterbewusst den Kunden?

Wie trifft der Kunde seine Entscheidungen?

Warum entscheiden wir uns für das Schönere?

Was ist das Wesen von Gefühl, Empathie,

Denken und Bewusstsein?

Wie funktioniert unterbewusste Kunden- bzw. Mitarbeitermotivation und Einkaufsaktivierung?

DEFINITION NEUROÄSTHETIK

Der oft zitierte Satz "Schönheit liegt im Auge des Betrachters" ist keine Aussage von antiken Philosophen oder das Ergebnis einer statistischen Umfrage.

Dieses Zitat stammt aus dem ausgedachten Roman "Molly Bawn" von Margaret Hungerford aus dem 19.Jahrhundert. Und Romane sind reine Fiktion.

Aktuell dient diese Aussage unserer Gesellschaft als oft zitierte Entschuldigung: Daß man die Magie von Schönheit einfach nur schwer beschreiben kann.

(vgl. Sagmeister/ Walsh: Beauty / Schönheit.Funktion.Wahrheit / 2018)

Seit Mitte der 90er Jahre kann man u.a. mit unterschiedlichen Verfahren (fMRT/ EEG) beobachten, daß unser Gehirn auf externe und visuelle Reize im medialen orbitofrontalen Cortex, in der Amygdala und anderen sogenannten "Default Mode Network - Zentren" entscheidungs- und handlungsbeeinflussend reagiert.

So argumentiert man, daß zum Beispiel Positionen wie Symmetrie, Vitalität, Helligkeiten, Kontraste, Farb- und Formharmonien oder auch Gesichter neuronal leichter und bevorzugt verarbeitet werden. Das kennen wir von der Anziehungskraft attraktiver Menschen, Stars und Werbeschönheiten. (vgl. Prof. Christoph Redies, Experimentelle Ästhetik, Universitätsklinikum Jena)

Auch wenn es schön und einfach klingt, die richtige Gestaltung als Umsatzverstärker einzusetzen,

wären da nicht noch menschliche Dispositionen und Filter, die eine Rolle spielen:

Unsere Bedürfnisse, Empfindungen, Erfahrungen, Kulturen und Prägungen. Kurz: Gestaltung gewinnt an Kraft, wenn sie im RICHTIGEN Kontext zu Mensch und Kunde steht.

 

UNSERE METHODIK

Je besser wir in der Gestaltung von Räumen

die Methodik der psychologischen Wechselwirkung zwischen atmosphärischer Gestaltung und menschlichen Empfinden berücksichtigen, umso gezielter und effizienter kann man Kunden verstehen und ansprechen. 

Wertvolle traditionelle Erfahrungen und neue Erkenntnisse aus der Evolutionsbiologie, der Psychologie, sowie Markt- und Werbeforschung - also, wie Design sich auf Menschen auswirkt, welches Empfinden, Erleben und vor allem, welches Verhalten ausgelöst wird - sind in der heutigen Welt des Handels (und des Wandels!) von immenser Bedeutung: 

 

Die Resultate von intelligentem Design und ästhetischen Impulsen sind nichts rein Subjektives oder Beliebiges,

denn Menschen erleben, reagieren und partizipieren bis zu einem gewissen Grad auf Dinge sehr ähnlich.

VORGEHENSWEISE & KONZEPTION

 

DREI SÄULEN DER GESTALTUNG:

MENSCH . RAUM . ENTSCHEIDUNG

A: MENSCH . Wahrnehmungspsychologie

 

AISTHESIS

Die Lehre der leichten & sinnhaften Wahrnehmung - bevorzugte Entscheidung

bei Vitalität & Ästhetik

MULTISENSORIK

Hören - Akustik

Fühlen - Haptik

Riechen - Olfaktorik 

Schmecken - Gustatorik

Sehen - Optik, Wahrnehmung, Kognition

EMOTIONSPSYCHOLOGIE 

Instinkte

Schlüsselreize & Priming

unterbewusstes Entscheiden

Positive Resonanz & Kundenpartizipation

B: RAUM . Klassische Gestaltungslehre

 

Farbgestaltung

Raumprogramm

Goldener Schnitt

Material & Texturen

Beleuchtungsplanung

Strategische Inszenierung

C: ENTSCHEIDUNG/ UMSATZ . Verkaufspsychologie

 

Aufenthaltslogik,

Storytelling & Emotionalisierung

Neuromarketing/ Neuromerchandising

Werbe- und Konsumentenpsychologie

Bewegungs- und Entscheidungspräferenzen

IHR MEHRWERT

Wir bringen dieses Wissen in die dritte Dimension:

Durch die Berücksichtigung dieser Erkenntnisse bei der Gestaltung oder Optimierung von (Verkaufs-) Räumen, steigern diese Ihre Wirkung, Kompetenz und Identität,

erzielen eine salientere und einfachere Kommunikation 

durch Visualisierung von Sicherheit & Orientierung, 

und gewinnen eine deutlich höhere Aufenthaltsfreude

auf Grund erinnernswerter & emotionaler Reize.

DIALOG     

Ein funktionierender DIALOG zwischen Raum und Mensch ist der Auslöser für eine funktionierende Interaktion und Kaufimpuls - also einen erfolgreichen und zukunftssicheren Handel. 

EMOTIONALISIERUNG & STORYTELLING

Neuronen & Transmitter steuern im Gehirn,

unsere Wahrnehmung, Attributionen und Entscheidungen und damit dramaturgisch und intelligent das Kundenerlebnis bzw. die Kundenbegeisterung.

Ohne Begeisterung, kein Geschäft.

OPTIMIERUNG & UNENTDECKTE POTENTIALE

Um in unserer heutigen reizüberfluteten Welt schnelle Entscheidung zu treffen, braucht unser Gehirn plausible Reize. Die darin liegenden Potentiale sind oft bereits vorhanden, werden aber aus Unwissenheit oft nur unzureichend ausgeschöpft:

Es gilt, Handelsräume nicht "nur schön",

sondern auch RICHTIGzu gestalten!

ANZIEHUNG & UMSATZ

Menschliche Begegnungen basieren auf positive Dialoge und sinnliche Eindrücke.

Letztere sind ausschlaggebend für die Steigerung von Kundenbeliebtheit & Mitarbeitermotivation sowie den damit verbundenen Umsatz. 

Handel ist Begegnung von Menschen

FAZIT

 

Motivation von Mitarbeitern und Kunden, Loyalität & schnellere und zufriedenere Entscheidungen sowie eine Steigerung von Marktstabilität und Umsatz.

INTERVIEW mit Stefan Suchanek

© 2017 RaumKunst, Stefan Suchanek

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